Dominik Schneider

Musiker, Flötenbau und gelegentlich Fotografie

Renaissanceflöten-Consort

Flöten Consort aus Michael Praetorius "Syntagma Musicum"

In Michael Praetorius Werk „Syntagma Musicum“ findet man eine schöne Illustration der Flötentypen eines Renaissanceflöten-Consorts. Das Bild zeigt eine Diskant-Flöte in a, eine Tenor-Flöte in d und eine Bass-Flöte in g.

Ein Flötenconsort besteht in der Regel aus drei Tenor-Flöten in d und einer Bass-Flöte in g. Durch den großen Tonumfang der Instrumente ist es möglich, auf den Tenorflöten sowohl eine (Contra-)Tenorstimme zu spielen, als auch eine Diskantstimme. Wahlweise ist es jedoch auch möglich, die oberste Stimme auf einer Diskant-Flöte in a zu spielen, wenn diese in sehr hohe Lagen führt.

zylindrisch gebohrte Tenor-Flöte in d aus AhornFür den Bau des Consorts habe ich die weit mensurierte Flöte des Wiener Museums (Schnitzer, 1501) zugrunde gelegt und auf die anderen Flötengrößen umgerechnet. Dadurch entstand ein Consort von unglaublicher Klangdichte und Homogenität, welches deshalb u.a. hervorragend für Musik aus Petrucci’s Odhecaton (1501) geeignet ist.

Bei der Bass-Flöte können – bedingt durch ihre Länge von einem knappen Meter – für Flötisten mit kleineren Händen die Grifflöcher ggf. unbequem weit auseinander liegen. Aus diesem Grund passe ich die Grifflöcher bei Bassflöten individuell an den Spieler an, um einen optimalen Klang bei angenehmem Spielgefühl zu erreichen.

Flöten-Consort von Dominik Schneider

renaissance flute consort / Renaissanceflötenconsort

Eine Grifftabelle für eine Flöte in d können sie hier herunterladen. Eine Hörprobe (mit einem 4 stg. Flöten-Consort) finden sie hier.

Bei Fragen können Sie mich gerne kontaktieren!

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